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SPD will Geringverdienern mehr Kindergeld zahlen
Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 09:11 Uhr

© S. Hofschlaeger / Pixelio Die SPD will Ge­ring­ver­diener-Fa­mi­lien durch eine Re­form dees Kin­der­gelds besser stellen. "Bisher be­kommen die, die viel haben, wegen der steu­er­li­chen Ent­las­tung durch die Kin­der­frei­be­träge mehr. Das ist un­ge­recht", sagte SPD Par­tei­vize und So­zial­mi­nis­terin in Meck­len­burg-Vor­pom­merns, Ma­nuela Schwesig, der "Süd­deut­schen Zei­tung".

Zum Pro­gramm ge­hört auch ein Rechts­an­spruch auf Ganz­tags­an­ge­bote in Kitas und Schulen bis 2020, ein Min­dest­lohn und eine Neu­re­ge­lung von El­tern­zeit und El­tern­geld.

Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­terin Kris­tina Schröder (CDU) zeigt sich er­war­tungs­gemäß wenig be­geis­tert von der Idee . Es ver­letze das Grund­ge­setz, den Kin­der­frei­be­trag für Gut­ver­diener zu strei­chen, sagte Schröder den "Ruhr Nach­richten" vom Don­nerstag. "Wenn es drauf an­kommt, be­dient die SPD eben lieber den Bauch der ei­genen Funk­tio­näre als den Tisch und die Haus­halts­kasse von hart ar­bei­tenden Fa­mi­lien", sagte sie. Die SPD solle sich "besser einmal daran erin­nern", dass sie die letzte Kin­der­gel­d­er­hö­hung um mehr als zehn Pro­zent auf 184 Euro aus Par­tei­taktik ab­ge­lehnt habe, sagte sie. Au­ÃŸerdem warf sie der Partei vor, mit ver­al­teten Zahlen aus dem Jahr 2008 zu ar­beiten.

Quelle:AFP

 

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Aktualisiert ( Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 00:19 Uhr )