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Ungarn erhöht Mehrwert steuer auf höchsten Satz in EU
Freitag, den 03. Februar 2012 um 09:59 Uhr
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Ermäßigte Mehrwertsteuersätze etwa für Grundnahrungsmittel (18 Prozent) oder Bücher und Zeitungen (fünf Prozent) blieben jedoch unverändert. Die Kreditwürdigkeit Ungarns war unlängst von der US Agentur Fitch auf Ramsch herabgestuft worden. Die Ratingagentur erwartet in Ungarn unter anderem eine Verschlechterung der Finanzlage und bescheidenen Wachstumsaussichten. Die unorthodoxe Politik der erzkonservativen Regierungspartei unter Ministerpräsident Viktor Orban hat hierzu maßgeblich beigetragen. So wurden unter anderem ausländische Investoren durch eine Sondersteuern abgeschreckt. Auch die EU und der IWF zeigen sich derzeit nicht bereit, für Ungarn in die Bresche zu springen. Dabei wird die Zeit knapp, denn ohne frisches Geld aus dem Ausland wird sich Ungarn mit den vorhandenen Devisenreserven nur noch wenige Monate über Wasser halten können. Daran wird auch die Anhebung des Umsatzsteuersatzes wenig ändern. Quelle: AFP / stbwp.com  Dies könnte Sie auch interessieren:
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| Aktualisiert ( Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:06 Uhr ) |




