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Finanzamt: Das ordnungsgemäße Fahrtenbuch

Mittwoch, 31. Juli 2013 08:46

Fahrtenbuch Anforderungen FinanzamtEin Firmenwagen ist eine feine Sache. Zudem kann sich die Wahl eines Firmenwagens anstelle einer Lohnerhöhung sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer rechnen. Der Vorteil aus der privaten Nutzung des Fahrzeugs ist dann entweder nach der Fahrtenbuchmethode, oder der 1 % Regelung zu versteuern.

Nach unserer Erfahrung entscheiden sich die meisten Selbständigen für die 1% Prozent Regelung , auch um sich das Führen eienes Fahrtenbuchs zu ersparen.

Die Methode führt jedoch beispielsweise in folgenden Konstellationen zu unvorteilhaften Ergebnissen:

- Das verwendete Fahrzeug ist alt (hohe Differenz zwischen Bruttolistenneupreis und Zeitwert)
- Das Fahrzeug wurde mit hohem Rabatt erworben bzw. mit einer sehr günstigen Rate geleast.
- Das Fahrzeug wird nur wenig privat genutzt

In diesen Fällen lohnt sich tendenziell eher die Fahrtenbuchmethode. Diese ist jedoch sehr aufwendig und verlangt vom Fahrer ein hohes Maß an Disziplin. Denn sämtliche Fahrten müssen bei der Fahrtenbuchmethode zeitnah und formal korrekt aufgezeichnet werden. Dies umfasst selbst kleinste Fahrstrecken, wie beispielsweise die Fahrt zum Briefkasten oder der Tankstelle. Bestehen Mängel oder Fehler, wird das Fahrtenbuch vom Finanzamt nicht anerkannt, die Mühe war umsonst.

Die Mehrheit der Firmenwagenfahrer entscheidet sich daher für die 1 % Methode, um sich den Aufwand der Erfassung aller Fahrten und das Risiko der Nichtanerkennung zu ersparen.

Weitere Infos zum Thema Fahrtenbuch haben wir Ihnen in unserem Merkblatt zum Thema zusammengefasst, dass sie HIER herunterladen können. Für eine individuelle Beratung zum Thema "ordnungsgemäßes" Fahrtenbuch stehen wir natürlich ebenfalls zur Verfügung.

Autor: Torsten Hecker

 

 

 

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 10. März 2016 20:57