Existenzgründung: Erstellung eines Businessplans

Mittwoch, 12. November 2014 09:17

Screenshot Businessplan BmwiDie richtige Geschäftsidee ist mit die wesentlichste Voraussetzung für eine erfolgreiche Existenzgründung. Die richtige Umsetzung des Vorhabens ist jedoch mindestens ebenso wichtig.

Als erster Schritt zur Umsetzung sollte die Geschäftsidee zeitnah in Form eines Businessplans festgehalten werden.

Viele gute Ideen entstehen jedoch unterwegs, und werden nicht weiter verfolgt, weil keine Möglichkeit zur Dokumentation des Geschäftskonzeptes besteht. Dies hat auch das Bundesministerium für Wirtschaft erkannt und ein Businessplan Programm für Smartphones und Tablets entwickelt. Das Programm ist für mobile Geräte mit IOS und Android Betriebssystem erhältlich.

Mithilfe der Software können Existenzgründer Schritt für Schritt für Schritt einen Businessplan anhand von Vorlagen und Beispielen erstellen und die finanziellen Rahmendaten planen. Dabei werden die folgenden Bereiche abgedeckt:

  • Geschäftskonzept
    • Geschäftsidee
    • Persönliche Voraussetzungen
    • Markteinschätzung
    • Wettbewerbssituation
    • Standortwahl
    • Zukunftsaussichten
    • Rechtsform
    • Genehmigungen
    • Flächen/ Räume
    • Versicherungen
  • Finanzen
    • Liquiditätsvorschau
    • Rentabilitätsvorschau
    • Kapitalbedarfsplanung
    • Finanzierungsplanung

Durch Klick auf die folgenden Links erhalten Sie die Businessplan Software für Android  sowie die Businessplan Software für IOS im jeweiligen Store des Anbieters. Den Businessplaner für PC & Mac erhalten Sie weiterhin auf dem Existenzgründerportal.

Über uns

Wir unterstützen seit 1972 Existenzgründer bei Ihrem Weg in die Selbständigkeit. Dazu zählt bspw. die Unterstützung bei der Erstellung des Businessplans inklusive der notwendigen Planungsrechnungen. Zudem helfen wir bei der Beantragung von Fördermitteln und bei Finanzierungsgesprächen mit Banken. Außerdem entlasten wir Startups bei der Anmeldung Ihres Unternehmens.

Autor: Dipl. Kfm. Torsten Hecker

 

Die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung

Montag, 27. Januar 2014 10:38

Kleinunternehmer 17500 Euro Umsatzsteuer - photo by: Jörg Lantelme / fotoliaMit Aufnahme der Selbständigkeit müssen Existenzgründer dem Finanzamt Rede und Antwort stehen. Dies beginnt in aller Regel mit dem umfangreichen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

Mit dem Fragebogen werden maßgebliche Weichen für die Zukunft gestellt gestellt, so auch bei der Umsatzsteuer. Dazu zählt die Frage, ob die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden soll. Diese Vereinfachungsregelung ist grundsätzlich bei Umsätzen bis 17.500 Euro möglich. Kleinunternehmer können dann Rechnungen ohne Umsatzsteuer erstellen, und müssen auch keine Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen.

Aber Kleinunternehmer sparen damit nicht nur die Umsatzsteuer, sie ersparen sich auch einen erheblichen Bürokratieaufwand, da die monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen entfallen.

Andererseits haben Selbständige bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung auch keinen Anspruch auf Vorsteuerabzug, dies kann bspw. bei größeren Investitionen kontraproduktiv sein.

Zudem müssen Unternehmer in Ihren Rechnungen auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung hinweisen, was in der Außendarstellung abschreckend auf Kunden wirken kann.

Weiterführende Informationen zum Thema haben wir in unserem Merkblatt zusammengestellt, das Sie hier herunterladen können. Für eine individuelle Beratung zum Thema Existenzgründung stehen wir natürlich ebenfalls zur Verfügung.

Autor: Torsten Hecker
 

Existenzgründung im Handwerk: Meistergründungsprämie

Montag, 22. April 2013 08:44

Existenzgründung Firma Selbständigkeit - photo Thommy Weiss / Pixelio.deUm Existenzgründern den steinigen Weg zur Selbständigkeit im Handwerk schmackhaft zu machen, hat die Landesregierung zusammen mit der EU die Meistergründungsprämie NRW ins Leben gerufen.

Handwerksmeister können hierdurch einmalig 7.500 Euro Zuschuss erhalten, wenn Sie die Voraussetzungen des Förderprogramms erfüllen.

Wichtig: Die Antragstellung für die Meisterprämie muss VOR der Gründung, Übernahme des Unternehmens oder der Beteiligung bei der zuständigen Handwerkskammer erfolgen.

Gefördert werden sowohl Gründungen, als auch Firmenübernahmen und der Erwerb von Mehrheitsbeteiligungen in NRW durch Handwerksmeister. Der Zuschuss wird jedoch nur einmalig und nur für die erste Gründung gewährt. Für das Gründungsvorhaben muss zudem ein bestimmtes Finanzierungsvolumen notwendig sein (mind. € 25.000  bei Männern/ € 20.000 bei Frauen) und es müssen in dem Unternehmen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten werden.

Die Meisterprämie wird von den Handwerkskammern oftmals als Lockmittel verwendet, um den seit der EU Liberalisierung unter Druck geratenen Meistertitel zu promoten. Dabei ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass sowohl der Meistertitel als auch die Prämie mit weiteren finanziellen Belastungen  verbunden sind.

  1. Selbständige Handwerksmeister, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, unterliegen in der Regel der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht, wenn es sich um ein zulassungspflichtiges Handwerk nach Anlage A der Handwerksrolle handelt.
    Von der gesetzlichen Rentenversicherung können Sie sich frühestens befreien lassen, wenn sie 18 Jahre (!!!) Pflichtbeiträge gezahlt haben. Zwar führt die Rentenversicherungspflicht auch im Alter zu Rentenansprüchen, in den oftmals finanziell knappen Gründungsjahren ist die Gründungsprämie durch die monatliche Belastung für die Rentenversicherung jedoch schnell verbraucht.

  2. Die Gründungsprämie ist bei Gründung eines Einzelunternehmens laut Auffassung der OFD Münster einkommenssteuerpflichtig. Dient die Prämie dem Erwerb von Anteilen an einer bestehenden Kapitalgesellschaft , mindert dies die Anschaffungskosten der Beteiligung und führt i.d.R. bei Verkauf der Beteiligung zu einem steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn.

Quelle: Landesgewerbeförderstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. / OFD Münster/ stbwp

 

Finanzämter im Kreis GT - Zuständigkeit

Mittwoch, 06. März 2013 08:58

Finanzamt GTIn Gütersloh existiert erst seit 2002 ein Finanzamt. Zuvor wurde die Kundschaft vom Finanzamt Wiedenbrück betreut. Dies änderte sich mit Eröffnung des neuen Finanzamtes auf dem ehemaligen Vossen Areal in der Neuenkirchener Straße 86.

Im Folgenden möchten wir Existenzgründern die aktuelle Gebietsaufteilung der beiden Finanzämter darstellen, mit denen wir uns als Steuerberater seit 1972 schwerpunktmäßig befassen.

I. Finanzamt Gütersloh

Anschrift: Neuenkirchener Str. 86 - 33332 Gutersloh

Telefon: 05241/3071-0
Telefax: 0800/10092675351

Einzugsgebiet:

  • Innenstadt GT, Sundern, Spexard, Kattenstroth , Nordhorn, Avenwedde, Friedrichsdorf , Isselhorst
  • Halle, Bokel, Hesseln, Hörste, Kölkebeck, Künsebeck
  • Harsewinkel, Marienfeld,
  • Steinhagen , Brockhagen, Amshausen
  • Versmold, Bockhorst, Hesselteich, Loxten, Oesterweg, Peckeloh

Aufbau der Steuernummer: 351/xxxx/xxxx

Vorsteher: Stephan Spies

 

II. Finanzamt Wiedenbrück

Anschrift: Am Sandberg 56 - 33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon: 05242/934-0
Telefax: 0800/10092675347

Einzugsgebiet:

  • Herzebrock-Clarholz
  • Langenberg (Langenberg, Benteler)
  • Rheda Wiedenbrück ( Rheda, Wiedenbrück, Batenhorst, Lintel, St. Vit )
  • Rietberg (Rietberg, Mastholte, Neuenkirchen, Bokel, Westerwiehe, Varensell, Druffel)
  • Verl (Sürenheide, Kaunitz, Bornholte, Sende),
  • Schloß Holte-Stukenbrock
  • Aufbau der Steuernummer: 347/xxxx/xxxx

Vorsteher: Christian Schwarzer

 

Gewerbeimmobilien im Kreis GT

Mittwoch, 09. Januar 2013 07:57

Gewerbeimmobilie Gewerbegrundstück Gewerbefläche Kreis Gütersloh © Rainer Sturm / WikimediaBei der Suche nach einer geeigneten Gewerbeimmobilie oder einem Gewerbegrundstück sollten sich Existenzgründer nicht nur auf die bekannten Onlineplattformen beschränken .

Den auch die Gemeinden haben interessante Liegenschaften im Angebot. Diese verkaufen Sie unter Umständen sogar unter dem Marktwert, bspw. wenn im Rahmen einer Existenzgründung neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Unter den folgenden Links können Sie die gewerblichen Immobilienangebote der jeweiligen Kommune aufrufen:

Gütersloh

Link: Homepage
Ansprechpartner: Rainer Venhaus
Telefon: 05241/82-2265

Rheda-Wiedenbrück

Link: Homepage
Ansprechpartner: Nikola Weber
Telefon: 05242/963-320

Harsewinkel & Marienfeld

Link: Homepage
Ansprechpartner: Markus Wiegert
Telefon: 05247 / 935107

Herzebrock- Clarholz

Link: Homepage
Ansprechpartner: Heinz-Dieter Wette
Telefon: 05245 / 444101

Rietberg

Link: Homepage
Ansprechpartner: Astrid Karweger
Telefon: 05244 / 986239

Verl

Link: Kein Onlineangebot
Ansprechpartner: Dietrich Homuth (Bauverwaltung)
Telefon: 05246 / 961-221

Quellen:  Stadt GT , Rheda-Wiedenbrück, Harsewinkel, Rietberg  Verl / stbwp

 

Gründungszuschuss zukünftig nur noch für 6 Monate

Montag, 20. Februar 2012 09:03

Rainer Sturm / Pixelio Unter dem irreführenden Titel "Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt" hat der Gesetzgeber eines der wenigen funktionierenden Förderprogramme für Existenzgründer eingedampft.

Der Gründungszuschuss, der Arbeitslosen den Weg in die Selbständigkeit ermöglichen soll, wird nur noch 6 Monate gewährt.

Hintergrund: Auf den Gründungszuschuss hat derzeit einen Rechtsanspruch, wer Arbeitslosengeld (ALG I) beziehen kann, ein Gewerbe angemeldet hat und seiner Arbeitsagentur ein Geschäftskonzept vorlegt, das zuvor von einer fachkundigen Stelle, beispielsweise einer IHK, für tragfähig befunden wurde. Neun Monate erhält der Gründer dann einen Zuschuss in Höhe des ALG I, zuzüglich 300 € zur sozialen Sicherung. Legt er hiernach der Agentur die Ernsthaftigkeit seiner Selbständigkeit dar, kann er für weitere sechs Monate 300 € erhalten.

Aktuelle Änderungen: Seit dem 28.12.2011 entscheiden die Arbeitsagenturen nach eigenem Ermessen , ob der Zuschuss gewährt wird. Dies bedeutet, das der Gründungszuschuss beispielsweise verweigert wird, wenn in der jeweiligen Branche offene Stellen vorliegen. Außerdem wurde die Maximalförderung in der Phase 1 (Alg1 + 300€ Krankenversicherungs - Zuschuss) von neun auf sechs Monate verkürzt. Im Ggenzug wurde die zweite Förderphase ( 300€ Krankenversicherungs-Zuschuss) jedoch von sechs auf neun Monate verlängert. Antragsteller müssen zudem noch mindestens 150 Tage Restanspruchsdauer auf ALG I nachweisen, bislang waren 90 Tage ausreichend. Ein Antragsteller mit einem ALG-I-Anspruch von einem Jahr muss also ab Beginn seiner Arbeitslosigkeit innerhalb von sieben Monaten seinen Antrag stellen; bislang hat er hierfür neun Monate Zeit.

Zwar hatte der Bundesrat die vom Bundestag vorgeschlagenen Gesetzesänderungen zunächst zurückgewiesen. Doch der Vermittlungsausschuss ließ die Reform des Gründungszuschusses dann doch noch am 22. 11. 2011 passieren.

Hinweis: Nach wie vor muss vor der Gewährung des Gründungszuschusses eine fachkundige Stelle das Existenzgründungsvorhaben begutachten und die Tragfähigkeit der Existenzgründung bestätigen. Als Steuerberater sind Hecker & Kollegen gemäß § 57 SGB III  zur fachkundigen Stellungnahme befugt.

 

Kleinunternehmer - Vorteile und Nachteile

Freitag, 07. Oktober 2011 08:01

Ebay Verkäufe umsatzsteuerpflichtigKleinunternehmer können sich von der Umsatzsteuer "befreien" lassen. Dies hat den Vorteil, dass sie in Ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen und an das Finanzamt abführen müssen.

Zudem entfällt die bei Existenzgründern notwendige monatliche Umsatzsteuervoranmeldung. Die Regelung hat aber nicht nur Vorteile.

Denn im Gegenzug entfällt auch der Vorsteuerabzug bei dem Kleinunternehmer, bspw. aus der Anschaffung einer Maschine oder bei dem Wareneinkauf. Daher lohnt sich die Kleinunernehmerregelung vor allem bei Unternehmern, die einen geringen Investitionsbedarf haben, und deren Wareneinsatz gering oder nicht mit Umsatzsteuer belastet ist. Vorteilhaft ist die Kleinunternehmerregelung darüber hinaus bei Unternehmern, deren Kunden nicht von dem Vorsteuerabzug profitieren, insbesondere Privatleute. Ein typischer Fall hierfür ist der An- und Verkauf  gebrauchter Waren, bspw. bei eBay.

Gesetzliche Grundlage: Grundsätzlich unterliegen alle Lieferungen und Leistungen von Unternehmern der Umsatzsteuer. Allerdings wird die Umsatzsteuer nicht erhoben, wenn der Unternehmer als sogenannter umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer anzusehen ist. Das ist der Fall, wenn der Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Umsatzsteuer im vorangegangenen Kalenderjahr € 17.500 nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr € 50.000 voraussichtlich nicht übersteigen wird.

Umstritten ist, wie sich die private Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs durch einen Kleinunternehmer auf die Berechnung des Gesamtumsatzes auswirkt. Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg hat dieser Umsatz bei der Beurteilung, ob die für Kleinunternehmer maßgeblichen Grenzen erreicht werden, jedenfalls dann außer Betracht zu bleiben, wenn der Unternehmer bereits beim Erwerb Kleinunternehmer war und deshalb insoweit keine Vorsteuer geltend machen konnte. Nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut seien nur solche Nutzungen unternehmerischer Gegenstände umsatzsteuerpflichtig und damit Teil der gesamten Umsätze des Unternehmers, für die er zum Vorsteuerabzug berechtigt sei.

Quelle: Finanzgericht Berlin Brandenburg

 

Fördermittel für Selbständige & Unternehmen

Freitag, 01. Oktober 2010 08:15

Fördermittel, Gründungszuschuss, KFW Startgeld - photo: © Photo-K - Fotolia.com Wer Förderkredite oder -mittel erhalten möchte, muss wissen, dass der Staat nichts verschenkt. Antragsteller müssen oft bis ins Kleinste nachweisen, dass ihr Vorhaben voraussichtlich tragfähig sein wird.

Eine sorgfältige Vorbereitung ist unabdingbar. Beispielsweise sollten Sie als Gründer einen Businessplan und als Bestandsunternehmen eine Beschreibung des Vorhabens vorliegen haben.

Beispielsweise sollten Sie als Gründer einen Businessplan und als Bestandsunternehmen eine Beschreibung des Vorhabens vorliegen haben. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht übrigens grundsätzlich nicht. Informieren Sie sich außerdem im Vorfeld bei der bewilligenden Stelle, etwa der KfWMittelstandsbank, auch wenn der eigentliche Antrag am Ende über die Hausbank abgewickelt wird.

I. Wichtige Förderprogramme für Selbständige und kleine Unternehmen

1. Gründungszuschuss/Einstiegsgeld
Der Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld wird Arbeitslosen gezahlt, die sich hauptberuflich selbständig machen wollen. Der Gründungszuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.

2. KfW-StartGeld
Das KfW-StartGeld wird Gründern, Freiberuflern und kleinen Unternehmen gezahlt, die noch nicht länger als drei Jahre am Markt sind. Die Kredite werden für Investitionen und Betriebsmittel gewährt, etwa für den Kauf von Gebäuden, Grundstücken, Maschinen, Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Auch die Erstausstattung, die langfristig notwendige Aufstockung des Material- oder Warenlagers sowie der Kauf von Betriebsmitteln werden gefördert.

3. KfW-Unternehmerkredit für kleine Unternehmen
Der KfW-Unternehmerkredit für kleine Unternehmen richtet sich an Existenzgründer, Freiberufler und kleine Betriebe. Wie beim KfW-StartGeld werden die Kredite für Investitionen und Betriebsmittel gewährt, außerdem für Betriebsübernahmen oder für den Erwerb einer tätigen Beteiligung sowie für Beratungsdienstleistungen. Bei Immobilienerwerb müssen Einschränkungen beachtet werden. Für KMU gibt es besondere Zinskonditionen. Nicht gefördert werden u. a. Sanierungsfälle oder Umschuldungen.

4. ERP-Startfonds
Der ERP-Startfonds ist zur Förderung junger Technologieunternehmen gedacht, die noch nicht länger als zehn Jahre am Markt sind und die Bedingungen der EU-Kommission für kleine Unternehmen erfüllen:

  • weniger als 50 Mitarbeiter,
  • Jahresumsatz oder Bilanzsumme maximal 10 Mio €.

Gefördert wird die Entwicklung neuer oder wesentlich verbesserter Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen.

Wir haben für Sie weitere Informationen zum Thema in unserem Merkblatt Fördermittel zusammengefasst, welches Sie hier herunterladen können. Für eine individuelle Beratung stehen wir natürlich ebenfalls zur Verfügung.